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Spitzentechnologie zum Ausprobieren

Closed-Loop für Stirnräder im Zeichen von Industrie 4.0.

Während der zweitägigen Hausmesse präsentierte der Maschinenhersteller Klingelnberg seinen vielfältigen Höfler Stirnrad-Maschinenpark.

Höfler Stirnrad-Fräsmaschine HF 6000

Zwei Tage lang nahmen Experten der Verzahnungsindustrie aus Europa, Asien und den USA im Klingelnberg Werk Ettlingen Oberweier den Höfler Stirnrad-Maschinenpark des Systemanbieters unter die Lupe. Bei der Hausmesse am 9. und 10 November stand die neueste Innovation, eine Höfler Stirnrad-Maschine direkt mit einem Klingelnberg Präzisionsmesszentrum zu vernetzen, besonders im Fokus.

Live-Demonstrationen und Einblicke in die Produktionsabläufe: Während der zweitägigen Hausmesse am 9. und 10 November im Werk in Ettlingen Oberweier präsentierte der Maschinenhersteller Klingelnberg seinen vielfältigen Höfler Stirnrad-Maschinenpark – und damit Spitzentechnologie in der Stirnrad-Bearbeitung. 100 Verzahnungsexperten aus Europa, Asien und den USA waren geladen und nutzten die Gelegenheit, bei einem der Marktführer der Verzahnungsindustrie hinter die Kulissen zu schauen und sich mit den Spezialisten von Klingelnberg vor Ort auszutauschen. Auf insgesamt 13 Präsentationsflächen im Ettlinger Werk wurden innovative und flexible Lösungen und die neuesten technologischen Verfahren vorgestellt.

Closed-Loop für Stirnräder im Zeichen von Industrie 4.0

Die jüngste Entwicklung aus dem Hause des Systemanbieters ermöglicht, eine  Stirnrad-Maschine direkt mit einem Messgerät zu vernetzen. Diese Technologie war bislang den Kegelrad-Maschinen vorbehalten. „Mit der Übertragung des bei Klingelnberg etablierten Closed-Loop-Konzeptes für Stirnräder führen wir die Bearbeitungsmaschinen mit der Messmaschine zusammen. Damit treiben wir die Digitalisierung in der Zahnradfertigung konsequent voran“, erklärt Dr. Christof Gorgels, Leiter der Produktlinie Präzisionsmesszentren. „Das Closed-Loop Konzept für Stirnräder basiert auf einer offenen Schnittstelle und automatisiert die Maschinenkorrektur“, so Gorgels.

Um zu demonstrieren, wie sich die jüngste Weiterentwicklung zum Thema Industrie 4.0 in der Produktionspraxis einsetzen lässt, wurde vor Ort die Stirnrad-Schleifmaschine VIPER 500 mit der Messmaschine P 40 vernetzt. „Auf diese Schnittstelle haben wir gewartet!“, freut sich Willi Humbel, Verwaltungsratspräsident der Humbel Zahnräder AG. „Diese Entwicklung hilft uns enorm, die Produktion unserer Zahnräder zu vereinfachen und gleichzeitig die Qualität unserer Bauteile zu verbessern.“

Digitalisierung in der Produktion im Fokus

Die Digitalisierung in der Produktion war Themenschwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung. So zeichnen sich Höfler Zahnrad-Schleifmaschinen nicht nur durch eine zuverlässige und hoch entwickelte Hardware aus, sondern die firmeneigene Software GearPro garantiert zusätzlich eine komfortable Bearbeitung und gewährleistet höchste Effizienz in der täglichen Anwendung. Darüber hinaus konnten sich die Teilnehmer auch über die vielfältigen Serviceleistungen des Maschinenbauunternehmens informieren. Mit dem Fernwartungskonzept „Höfler Service Gate“ wird zukünftig vom Standort Ettlingen Oberweier ein weltweites Kommunikationsnetzwerk aufgebaut. Auch staunten die Besucher schon zu Beginn der Technologieshow über eine im Kundenauftrag gebaute acht Meter hohe Höfler Stirnrad-Fräsmaschine HF 6000 am Werkseingang. Bei dieser Stirnrad-Fräsmaschine für Werkstücke bis sechs Meter Durchmesser handelt es sich nicht weniger als um die weltweit größte Verzahnmaschine mit automatisierter Entgrat- und Anfaseinheit.